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Florentine Simpfendörfer

Florentine Simpfendörfer wurde in Heilbronn geboren und erhielt dort im Alter von elf Jahren ihren ersten Klarinettenunterricht.
Sie gewann mehrere erste Bundespreise beim Wettbewerb „Jugend musiziert“ und wurde Stipendiatin der Begabtenförderung der Stadt Heilbronn.
Darüber hinaus erhielt sie ein Stipendium der Otto-Rombach-Stiftung Heilbronn und gewann 2012 den Publikumspreis der Sparkassen Finanzgruppe im Rahmen des Schleswig-Holstein Musik Festivals.
Seit ihrem Abitur studiert Florentine Simpfendörfer an der renommierten Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin bei Prof. Ralf Forster, Prof. Martin Spangenberg und Prof. Wenzel Fuchs.
Weitere künstlerische Impulse erhielt sie durch Sabine Meyer, Ralph Manno, Norbert Kaiser und Eduard Brunner.
Im August 2014 wurde die junge Klarinettistin in die Akademie des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks aufgenommen und spielte dort unter Dirigenten wie Mariss Jansons, Sir Simon Rattle, Herbert Blomstedt, Bernard Haitink und Daniel Harding.
Sie war in zahlreichen Kammermusikkonzerten des Bayerischen Rundfunks zu hören und wurde 2015 mit dem Holzbläserquintett der Akademie zum „Kammermusikfestival der Jungen Elite“ der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern eingeladen.
Florentine Simpfendörfer spielt regelmäßig in Orchestern wie dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, dem Konzerthausorchester Berlin,  dem Orchester der Komischen Oper Berlin, dem Württembergischen Kammerorchester Heilbronn, dem Münchner Kammerorchester oder der Kammerphilharmonie Bremen.


Eva Sophie Albrecht

Die Cellistin Eva Sophie Albrecht, geboren 1996 in Dresden, wurde bereits in ihrem 12. Lebensjahr als Jungstudentin an der Hochschule für Musik Franz Liszt in Weimar Schülerin von Wolfgang Emanuel Schmidt. Nach dem Abitur studierte sie bei Prof. Lászlò Fenyö in Karlsruhe und setzt seit März 2018 ihr Studium an der Universität für Musik und Darstellende Kunst in Wien bei Prof. Reinhard Latzko fort. Früh erhielt sie Impulse durch weitere Persönlichkeiten wie Jens-Peter Maintz, Philippe Muller, Gustav Rivinius, Troels Svane und Michael Sanderling. Eva Sophie Albrecht ist mehrfache Preisträgerin des Bundeswettbewerb „Jugend Musiziert“, außerdem gewann sie beim „Internationalen Cellowettbewerb Liezen“ einen zweiten Preis. Ihr wurde mehrfach das „Thüringen Stipendium für Hochbegabte“ verliehen und sie ist seit 2016 Stipendiatin des Cusanuswerks. Außerdem wurde ihr in diesem Jahr das “Richard- Wagner-Stipendium” verliehen. In der von Michael Sanderling geleiteten „Deutschen Streicherphilharmonie“ war sie mehrere Jahre Solocellistin. Solistisch konzertierte sie mehrfach mit dem Kammerorchester „Metamorphosen Berlin“ unter der Leitung von Wolfgang Emanuel Schmidt, sowie in Ludwigshafen mit dem Sinfonieorchester der BASF-Mitarbeiter „Die LUfoniker“. Eva Sophie Albrecht konzertierte solistisch wie kammermusikalisch mit verschiedenen Ensembles im In- und Ausland u.a. in der Weimarhalle, im Brucknerhaus Linz, im Berliner Schloss Bellevue zu Gast beim Bundespräsidenten und beim „Internationalen Musikfest Goslar“. Im Rahmen des Programms “New Masters on Tour” wird sie in der kommenden Saison Duokonzerte in bedeutenden Konzertsälen Europas, wie dem Concertgebouw Amsterdam geben.


Yana Deshkova

Yana Deshkova wurde in 1977 in Pleven, Bulgarien geboren und bekam bereits im Alter von 4 Jahren Geigenunterricht bei B.Taneva. Sie erhielt früh Auszeichnungen bei internationalen Wettbewerben und trat schon als 8- jährige als Solistin mit Orchester auf. Ihr Geigenstudium absolvierte  sie bei Yfrah Neaman an der Guildhall School of Music & Drama in London, bei Mintcho Mintchev an der Folkwang Hochschule in Essen, sowie beim Melos Quartett in Stuttgart. 

Als 1. Preisträgerin beim Lipizer-, Vladigerov-, sowie 2. Preisträgerin beim Y. Neaman Wettbewerb trat sie an vielen renommierten Konzertbühnen auf und nahm für Dacapo, Classic FM und für Sender wie den Hessischen Rundfunk, RAI3 sowie das Bulgarische National Radio auf. 

Nach einem ersten Engagement als 3. Konzertmeisterin des Stuttgarter Kammerorchesters gewann sie die Stelle als 1. Konzertmeisterin des Aalborger Sinfonieorchesters in Dänemark, wo sie seit  2004 lebt.  

Als engagierte und vielseitige Kammermusikerin trat Yana Deskova darüberhinaus  in verschiedenen Kammermusikformationen auf. Sie spielte als festes Mitglied des Pierrot- und später des Quintilian Quartetts, ist Mitbegründerin einer eigenen Kammermusikreihe in Aalborg sowie des Ensembles Contineo und wurde 2006 mit dem „Nordyllands Amts“ – Musikpreis für ihr aussergewöhnliches Engagement ausgezeichnet. 

Yana Deshkova spielte mit uns im Juli 2018 das  2. Violinkonzert von Henryk Wieniawski


Sven Bauer

Der deutsche Pianist Sven Bauer, der gegenwärtig in der renommierten Meisterklasse von Prof. Lev Natochenny studiert, wurde 1989 in Schwäbisch Hall geboren und erhielt bereits vielfach Preise bei internationalen Wettbewerben. Er gewann u.a. den Grand Prix des International Competition Festival „Music without limits“ in Druskininkai, Litauen, den ersten Preis des Concours International de Piano in Montrond les Bains, Frankreich, und den ersten Preis des Internationalen Klassikpreises der Stadt Sulzbach/Saar (Dr. Richard Bellon Wettbewerb). Zu seinen jüngsten Erfolgen zählen u. a. erste Preise des Alexandre Scriabine Concours International de Piano in Paris und des Concorso Pianistico Internazionale „Città di San Donà di Piave“ und der Grand Prix bei der International Music Competition ”Melos” in Rom.

Seine rege Konzerttätigkeit führt den jungen Pianisten in weltbekannte Konzerthäuser wie z. B. die Alte Oper Frankfurt, den Wiener Musikverein, die Royal Albert Hall London und die Carnegie Hall New York, sowie an außergewöhnliche Orte, u. a. in die Produktionshalle eines schweizer Metallbau-Unternehmens und in das Akropolis Museum Athen.

Auch als Kammermusiker ist Sven Bauer aktiv: 2010 gewann er den Kammermusikwettbewerb der Polytechnischen Gesellschaft e.V. sowie den Bad Homburger Förderpreis für Kammermusik. Im darauf folgenden Jahr debütierte er im Rahmen der Sendung „Hörprobe“ auf Deutschlandradio Kultur. Als Kammermusikpartner spielt Sven Bauer u. a. mit Jouko Harjanne, Allen Vizzutti, Enrique Crespo, Fabrice Millischer und Joseph Alessi.

Wichtige musikalische Impulse erhält der junge Pianist durch Meisterkurse und Begegnungen mit Künstlerpersönlichkeiten wie Lev Natochenny, Igor Lazko, Andrzej Jasinski, Oxana Yablonskaya, Karl-Heinz Kämmerling, Robert Levin und Dimitri Bashkirov.

Im Herbst 2005 wurde Sven Bauer Jungstudent an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main, seit 2015 befindet er sich im Aufbaustudiengang Konzertexamen.

Sven Bauer spielte mit uns im Feburar 2017 das 1. Klavierkonzert von Johannes Brahms

 


Das Boulanger Trio

Als “unwiderstehlich” bezeichnete DIE WELT eine Aufführung des Boulanger Trios, und Wolfgang Rihm schrieb in einem Brief: “So interpretiert zu werden, ist wohl für jeden Komponisten ein Wunschtraum.”

Das 2006 von Karla Haltenwanger (Klavier), Birgit Erz (Violine) und Ilona Kindt (Violoncello) in Hamburg gegründete Trio ist inzwischen als eines der wenigen Full-time Klaviertrios in Berlin beheimatet. Bereits 2007 gewannen die drei Musikerinnen die 4. Trondheim International Chamber Music Competition in Norwegen; 2008 wurde ihnen der Rauhe Preis für Neue Kammermusik verliehen. Seitdem hat sich das Trio, zu deren Mentoren Niklas Schmidt, Hatto Beyerle, Menahem Pressler und Alfred Brendel zählen, einen ausgezeichneten Ruf in der Kammermusikszene erspielt.

Davon zeugen unter anderem regelmäßige Auftritte bei Festivals wie dem Heidelberger Frühling, dem Schleswig‐Holstein Musik Festival, den Sommerlichen Musiktagen Hitzacker, bei den Dialogen im Mozarteum Salzburg und bei Ultraschall in Berlin. Die Boulangers – auch mit Kammermusikpartnern wie Nils Mönkemeyer (Bratsche), Sebastian Manz (Klarinette) und Andrè Schuen (Bariton) – waren zudem in bedeutenden Sälen wie dem Konzerthaus Berlin, dem Festspielhaus Baden-Baden, dem Palais des Beaux-Arts Brüssel, der Wigmore Hall London und der Berliner Philharmonie zu Gast.

Neben der Beschäftigung mit dem klassischen und romantischen Repertoire sind die Musikerinnen gefragte Interpretinnen Neuer Musik. Unter anderem arbeiten sie mit Komponisten wie Wolfgang Rihm, Johannes Maria Staud, Friedrich Cerha, Toshio Hosokawa und Matthias Pintscher zusammen. Im Jahr 2012 startete das Ensemble seine eigene Konzertreihe, die Boulangerie, welche regelmäßig in Hamburg und Berlin und seit dieser Saison auch im Musikverein Wien stattfindet. Bei jedem Konzert dieser Serie kombinieren die Musikerinnen klassisches Repertoire mit einem zeitgenössischen Stück, dessen Komponist während des Konzerts anwesend ist und mit den drei Musikerinnen über sein Schaffen spricht.

Anfang 2016 erweiterte das Boulanger Trio seine Diskografie um zwei Einspielungen für das Label Avi-music: Im Januar erschien die CD Solitaires mit Werken u.a. von Grieg, Enescu, Boulanger, Schubert und Henze. Eine weitere neue CD mit Kammermusik von Friedrich Cerha erschien im Februar, pünktlich zum 90. Geburtstag des Komponisten. Bei Hänssler Profil erschienen zwei mit je einem Supersonic ausgezeichneten CDs mit Werken von Ludwig van Beethoven bzw. Dmitri Schostakowitsch und Peteris Vasks. Die Aufnahme ebenfalls dort veröffentlichte CD mit Werken von Johannes Brahms, Franz Liszt und Arnold Schönberg erhielt den begehrten Excellentia Award in Luxemburg. Zwei frühere Aufnahmen mit Musik von Robert und Clara Schumann, Camille Saint‐Saëns, Gabriel Fauré, Wolfgang Rihm und der deutschen Ersteinspielung der Werke von Lili Boulanger wurden beim Label ARS Produktion veröffentlicht.

Das Trio benannte sich nach den Schwestern Nadia und Lili Boulanger, die durch ihre außergewöhnlichen Persönlichkeiten und ihren kompromisslosen Einsatz für die Musik den Musikerinnen bis heute eine große Inspirationsquelle sind.

Das Boulanger Trio spielte mit uns im März 2017 das Tripelkonzert C-Dur von Ludwig von Beethoven.


Felix Baur wurde 1990 in Heilbronn geboren. An der Musikhochschule Stuttgart begann seine Ausbildung als Vorstudent bei Prof. Christian Lampert von 2007 bis 2011. Ab dem Sommersemester 2011 nahm er sein Bachelor-Studium auf, ebenfalls bei Prof. Lampert. Felix Baur war Stipendiat der Deutschen Stiftung Musikleben, der Erwin-Fricke-Stiftung, der Otto-Rombach-Stiftung und der Sparkassen-Stiftung BW. Als Mitglied und Aushilfe spielte er in Orchestern und Ensembles wie dem Gustav-Mahler-Jugendorchester, dem Orchester des Staatstheaters Stuttgart, dem Württembergisches Kammerorchester Heilbronn und dem Bundesjugendorchester. Konzertreisen führten ihn nach Südafrika, USA, Estland, Lettland, Frankreich, Österreich, Italien und Dänemark. Als Solist interpretierte er die Uraufführungen der Hornkonzerte Axel Ruoff (Bläserphilharmonie Heilbronn, 2009) sowie von Symon Henry und Sophie Pope (Orchester der Musikhochschule Stuttgart, 2013). Während der Spielzeit 2013.2014 kam er vom Nationaltheater Mannheim, wo er zuvor für das 3. Horn engagiert war, zum Hessischen Staatsorchester Wiesbaden.

Felix Baur spielt mit uns im Sommer 2016 das 1. Honrkonzert von Richard Strauss


Kira Kraftzoff, geboren 1971 in St. Petersburg, studierte bereits im Alter von sechs Jahren an der Spezialmusikschule bei Prof. Mark Reisenschtock und debütierte mit 14 Jahren in der Philharmonie mit dem Konzert von Chatchaturian. Weitere Lehrer waren Prof. Anatoli Nikitin am St. Petersburger Konservatorium, Peter Buck an der Musikhochschule Stuttgart, sowie Mstislav Rostropovitsch, dessen Schüler er als Repräsentant seines Konservatoriums anlässlich eines Meisterkurses in Russland war.

Seit 1992 ist Kira Kraftzoff überdies Assistent seines ehemaligen Lehrers Prof. Anatoly Nikitin in St. Petersburg und mittlerweile selbst ein international gefragter Cellopädagoge (Gastdozent u.a. in Deutschland, Südkorea, Griechenland und Mazedonien). Seit dem Jahr 2005 unterrichtet er Cello an der Staatlichen Universität für Kultur in St. Petersburg.

Seine musikalischen Leistungen wurden durch zahlreiche internationale Auszeichnungen gewürdigt, daraus seien hervorgehoben: Internationaler Cellowettbewerb der Sowjetunion 1988, 1. Preis in Murcia/Spanien und Valentino Bucchi-Preis in Rom 1990, Unisa Pretoria 1992, Trapani 1994, Wettbewerb der Konzertgesellschaft München 1995, sowie 1. Preis beim Wiener Internationalen Wettbewerb 1997.

Kira Kraftzoff genießt sowohl als Solist als auch als Kammermusiker einen hervorragenden Ruf. Er ist vor allem als Solist regelmäßiger Gast in den großen Konzertsälen der Welt, wie der St. Petersburger Philharmonie, der Glinka-Kapelle, dem Großen Tschaikowskysaal des Moskauer Konservatoriums und dem Theater der Hermitage, des Münchener Herkulessaals, der Tonhalle Zürich, dem Spiegelsaal Hamburg, dem Stefaniesaal in Graz oder dem Chatauqua Auditory in den USA sowie der Taegue Philharmonie in Südkorea.

Von 1991 bis 1994 war er Solocellist der „St. Petersburger Solisten“, von 1998 bis 2005 war er Solocellist im Württembergischen Kammerorchester Heilbronn. Kammermusikalische Auftritte an der Seite weltbekannter Musiker wie Gidon Kremer, Yuri Baschmet, Michael Gantwarg, Guy Bronshtein, Irene Grafenauer, Giora Feidman, Michel Gershwin und Justus Frantz sind fester Bestandteil seiner künstlerischen Arbeit.

Kira Kraftzoff spielte mit uns im Februar 2016 das Cellokonzert von Edward Elgar